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Rauchmelder-Installation

Rauchmelder richtig anbringen: Wo und in welchen Räumen?

Rauchmelder retten Leben – eine Installation in Wohnungen und Wohnhäusern ist daher bundesweit verpflichtend. Die richtige Montage ist wichtig, damit die lebensrettenden Geräte zuverlässig vor Brandgefahr warnen können. Nur dann können Bewohner bei einem Feuer rechtzeitig aus dem Gebäude flüchten beziehungsweise von der Feuerwehr gerettet werden oder geübte Personen einen Entstehungsbrand löschen.

Wo müssen Rauchmelder laut Vorschrift angebracht werden

In Deutschland gilt die Rauchmelderpflicht in allen Bundesländern, lediglich die Regelungen, etwa in welchen Räumen Rauchmelder angebracht werden müssen, (siehe Mindestausstattung bzw. Mindestschutz), können sich unterscheiden.

Die Pflicht, in Wohnungen Rauchmelder zu installieren, erstreckt sich länderübergreifend auf Schlaf- und Kinderzimmer sowie auf den Flur, der im Notfall als Fluchtweg dienen kann. In Berlin und Brandenburg müssen zudem in allen Aufenthaltsräumen, mit Ausnahme von Küche und Bad, Rauchmelder angebracht werden – also beispielsweise auch im Wohn- und Arbeitszimmer. In Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen dagegen müssen Rauchmelder überall dort montiert sein, wo Menschen „bestimmungsgemäß” schlafen.

Die Rauchmelderpflicht besteht bundesweit für Neu-, Um- und Bestandsbauten.

Mehr zur Rauchmelderpflicht

Rauchmelder­pflicht

Rauchmelder sind in Deutschland in allen vermieteten und selbstbewohnten Wohnungen und Wohnhäusern verpflichtend, in Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen auch in gewerblichen Einrichtungen. Die Rauchmelderpflicht gilt in allen 16 Bundesländern. Die jeweiligen Landesbauordnungen regeln die Rauchmelder-Installation und -Wartung.

Wir empfehlen, unabhängig der individuellen Regeln, in folgenden Räumen Rauchmelder zu montieren:

Zimmer, in denen Menschen schlafen

Zimmer, in denen sich Bewohner länger aufhalten

Zimmer, in denen viele Elektrogeräte, die Feuer fangen können, installiert sind

Zimmer und Flure, die als Fluchtwege dienen

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Wie funktioniert eigentlich ein Rauchmelder?

Rauchmelder, auch Rauchwarnmelder genannt, funktionieren nach dem sogenannten Streulichtprinzip. Der Rauchmelder reagiert schon bei geringer Konzentration von Brandrauch.

Montageort nach DIN 14676

Immer an der Decke

Vorzugsweise in der Raummitte

Mindestens mit 50 Zentimetern Abstand von der Wand, einem Unterzug oder von Einrichtungsgegenständen, die das Eindringen von Brandrauch in den Rauchwarnmelder behindern könnten

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Rauchmelder in der Wohnung anbringen

In Ein-Zimmer-Wohnungen muss laut Gesetz mindestens ein Rauchmelder installiert sein. In Wohnungen mit mehreren Zimmern, beispielsweise einer Drei-Zimmer-Wohnung, müssen die Lebensretter in allen Aufenthaltsräumen, in denen Personen schlafen, montiert und funktionsfähig sein. Das bedeutet, dass bundesweit Rauchmelder hier in Schlafzimmern, Kinderzimmern und im Flur angebracht werden müssen. Übernachtet im Wohnzimmer regelmäßig jemand oder dient dieses auch als Fluchtweg, muss darüber hinaus auch dort ein Gerät installiert werden. In Berlin-Brandenburg gilt zudem darüber hinaus in allen Aufenthaltsräumen die Rauchmelderpflicht – Ausnahmen bilden hier lediglich die Küche und das Bad.

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Rauchmelder anbringen in Wohnungen

Rauchmelder sind in der eignen Wohnung Pflicht. Ausgestattet werden müssen in den meisten Bundesländern Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure.

Rauchmelder im Haus anbringen

Rauchmelder im Erdgeschoss

Auf der unteren Etagen müssen Rauchmelder im Gästezimmer sowie in beiden Fluren angebracht werden. Der Rauchmelder hinter der Tür zur Kellertreppe gehört zum Flur im Keller. In Berlin und Brandenburg müssen laut Landesbauordnungen auch Rauchmelder im Wohn- und Arbeitszimmer installiert werden. Der Rauchmelder in der Küche ist optional, erhöht jedoch die Sicherheit der Bewohner. Speziell für die Küche eignen sich Wärmemelder, die keinen Alarm beim Kochen, Braten oder ähnlichen typischen Küchenaktivitäten auslösen. Auch ein Herdalarm lässt sich installieren, der bei Brandgefahr den Herd automatisch abschaltet.

Rauchmelder im Obergeschoss

In diesem Bereich im Haus müssen Rauchmelder im Kinderzimmer (in diesem Beispiel sind es zwei), im Schlafzimmer und im Flur montiert werden. Eine Installation eines Rauchmelders im Ankleideraum ist beispielsweise nicht notwendig. Sofern Täuschungsalarme durch Wasserdampf aus einem angrenzenden Badezimmer jedoch ausgeschlossen werden könnte, würde ein weiterer Rauchmelder im Ankleidezimmer die Sicherheit erhöhen – vor allem, wenn dort elektrische Geräte, wie beispielsweise ein Bügeleisen, häufig genutzt werden würden.

Rauchmelder im Kellergeschoss

Im Keller muss mindestens im Flur sowie an der höchsten Stelle des Treppenaufgangs (siehe Erdgeschoss) ein Rauchmelder installiert werden. In Berlin und Brandenburg muss zudem ein etwaiger Hobbyraum mit einem Rauchmelder ausgestattet werden. Verfügt die Wohnung oder das Haus über weitere Aufenthaltsräume, wie beispielsweise den Vorraum zur Sauna, sollten diese (freiwillig) ebenfalls mit Rauchmeldern versehen werden. Im Saunabereich sollte dieser jedoch an der Wand montiert werden, da aufgrund von Wasserdampf die Gefahr von Täuschungsalarmen vergleichsweise hoch ist.

Rauchmelder-Installation im Einfamilienhaus

Rauchmelder-Installation im Einfamilienhaus

Rauchmelder im Haus anbringen

Rauchmelder

Mindestschutz
ein Rauchmelder mittig an der Decke im Kinder– und Schlafzimmer, Flur

Optimaler Schutz und Mindestschutz in Berlin und Brandenburg
alle Aufenthaltsräume

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Rauchmelder anbringen im eigenen Haus

Die Anzahl an Rauchmeldern in einem Haus richtet sich nicht nur nach der Art der Zimmer, denn wie bereits gelernt, sind einige Räume verpflichtend und andere nur optional mit Rauchmeldern auszustatten.

Rauchmelder in besonders konstruierten Räumen anbringen

Ihre Räume in dem Haus oder in der Wohnung sind besonders groß, erstrecken sich über mehrere Etagen oder haben viele Schrägen? Dann ist es wichtig, folgende Anweisungen zu befolgen:

  • Bei Dachschrägen sollte der Rauchmelder mit einem Abstand von einem halben bis zu einem Meter zur Dachspitze an der Schräge montiert werden.
  • Sind Räume durch Stellwände, Möbel oder Erker unterbrochen, sollte ein Rauchmelder für jeden Teilbereich des Raumes installiert werden.
  • Offene Räume, die sich über mehrere Etagen öffnen, sollten über mindestens einen Rauchmelder auf der oberen Ebene verfügen, besser noch auf jeder Ebene.
  • Rauchmelder sollten zudem nie in der Nähe von Luftschächten oder in einer Ecke, in der starke Zugluft herrscht, angebracht werden.
  • Auch dürfen Rauchmelder keinesfalls überstrichen werden, da andernfalls nicht mehr genügend Rauch durch die Lüftungsschlitze gelangen könnte und das Gerät bei Feuer so nicht mehr sicher funktioniert.

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Rauchmelder-Wartung in fünf Schritten

Drücken Sie zunächst die Prüftaste am Rauchmelder. Sollten Sie keinen Signalton hören, ist die Funktion gestört. Säubern Sie den Rauchmelder zudem und prüfen Sie die Umgebung und die Mindestausstattung der Wohnung oder des Einfamilienhauses.

Welche Abstände Sie bei der Montage von Rauchmelder beachten müssen

Wenn Sie Rauchmelder anbringen, müssen Sie je nach Raumart, -größe und -beschaffenheit verschiedene Kriterien gemäß dem gesetzlichen Schutzziel beachten. Beispielsweise müssen ab einer bestimmten Zimmergröße weitere Rauchmelder installiert werden. Ein einzelnes Gerät sichert maximal Räume bis zu 60 Quadratmetern ab (siehe auch technische Daten des Rauchmelders). Zwei Melder sind bei bis zu 120 Quadratmetern, drei Melder bei bis zu 180 Quadratmetern, usw. nötig, die in der Regel in der Mitte des Raumes montiert werden müssen.

Wenn der Raum durch hohe Teilwände oder Möblierung unterteilt ist und dadurch die Rauchausbreitung zum Rauchwarnmelder behindert werden kann, müssen mehrere Rauchwarnmelder installiert werden.

Auch, wenn die Raumdecke durch Unterzüge mit einer Höhe von mehr als 20 Zentimetern unterteilt und die Fläche eines Deckenfeldes größer als 36 Quadratmeter ist, müssen zusätzliche Geräte installiert werden.

In L-förmigen Räumen bis zu 60 Quadratmetern, oft sind Flure in dieser Art konzipiert, können die Systeme in der Mitte der Gehrungslinie (Kreuzungs-, Einmündungs- oder Eckbereich) an der Decke montiert werden.

Rauchmelder ohne Bohren anbringen

Rauchmelder müssen nicht zwingend mittels Dübel und Schraube befestigt sein. Jedoch ist bei der Montage zum Beispiel mit Klebepads oder sogenannten magnetischen Klebepads darauf zu achten, dass das eingesetzte Klebepad in der Montageanleitung des Rauchmelders ausdrücklich erlaubt wird. Die Handhabung der Klebepads ist einfach: Die eine Seite wird an an die Decke geklebt, die zweite Seite an die Rückseite des Melders, so kann der Melder an die Decke gebracht werden. Es ist darauf zu achten, dass die Klebestelle glatt, staub- und fettfrei ist. Im Zweifel ist eine Montage mit Schraube/Dübel zu benutzen. Sollte an der Stelle, an der der Melder angebracht werden soll, Raufasertapete vorhanden sein, so wird generell von der Verwendung von Magnet- oder Klebepads abgeraten.

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Rauchmelder kaufen: darauf müssen Sie achten!

Als Daumenregel gilt: achten Sie auf das Qualitätszeichen “Q” sowie weitere Prüfzeichen und aktuelle Richtlinien.

Rauchmelder bei Dachschrägen anbringen

In Räumen mit schrägen Decken können sich unter der Deckenspitze sogenannte Wärmepolster bilden, die den Rauchzutritt zum Rauchmelder verhindern. Daher sollten bei der Installation von Rauchmeldern an Dachschrägen einige Besonderheiten berücksichtigt werden.

  • Neigungen von bis zu 20 Grad funktionieren in puncto Rauchmelderanbringung wie eine waagerechte Zimmerdecke und stellen somit keinen Sonderfall dar.
  • Neigungen über 20 Grad hingegen bedingen, dass der Rauchmelder mit einem Abstand von 0,5 bis zu einem Meter von der Spitze der Zimmerdecke installiert werden sollte.
  • Bei Dachschrägen mit einem waagerechten Mittelteil von mindestens einem Meter sollte der Rauchmelder genau dort mittig montiert werden.
Rauchmelder-Installation Dachschräge

Rauchmelder-Installation Dachschräge

Rauchmelder bei Dachschrägen anbringen

Rauchmelder

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